Auch in diesem Jahr zog mich die Schönheit über und vor allem unter Wasser wieder auf die Malediven. Diesesmal entschieden wir uns für die Insel Thulhagiri. Bei diesem eiskalten und langen Winter genau das richtige!
Wieder einmal ging es mit dem Zug zum Flughafen München. Dieses Mal hatten wir uns für einen Flug mit Emirates entschlossen und waren schon sehr neugierig. Beim Flug nach Dubai klappte es leider nicht mit Fensterplätzen, aber soviel gab es auf dieser Strecke ja sowieso nicht zu sehen. In den Flugzeugen von Emirates hat jeder Platz einen eigenen kleinen Bildschirm in der Rückenlehne und man kann sich die Zeit mit aktuellen Kinofilmen, Spielen und Fluginfos vertreiben. Besonders lustig fand ich auch die Möglichkeit verschiedene Spiele gegen den Sitznachbarn zu spielen

. Der Service an Bord ist wirklich hervorragend und das Essen wird per Menükarte angekündigt und man kann sich zwischen drei verschiedenen Gerichten entscheiden. Getränke werden während des ganzen Fluges gereicht.
Nach vier Stunden kamen wir in Dubai an und hatten hier einen

dreistündigen Aufenthalt. Da es schon Mitternacht war, waren wir zu müde um viel im Flughafen herum zu laufen und freuten uns dann als der Anschlußflug aufgerufen wurde. Nach weiteren vier Stunden bei sehr unruhigem Wetter landeten wir pünktlich um 8:30 Uhr Ortszeit auf Male. Dieses Mal gab es auch keine lange Schlange vor der Passkontrolle, dafür warteten wir aber ewig auf unsere Koffer. Ich hatte schon Angst, dass sie einen anderen Urlaubsort gewählt hatten

. Anschließend mussten wir auch noch ziemlich lange auf unser Boot warten und waren total überrascht als wir feststellten, dass wir die einzigen Passagiere waren. So eine Privatfahrt ist schon auch was tolles

und wir genossen die kurze, etwa 30-minütige, Fahrt bis zu unserer Insel. Es ist immer wieder traumhaft schön die Farben der Malediven zu sehen und die angenehme Wärme zu spüren. Nachdem wir Thulhagiri betreten hatten hörten wir sofort die Wellensittiche zwitschern. Man fühlt sich wirklich gleich wie in einer anderen Welt. Und natürlich drängte es uns schon endlich die Winterklamotten vom Leib zu reißen und ins Kühle nass zu springen.
An der Rezeption erfolgte das übliche Ritual: ein unglaublich leckerer Begrüßungscocktail wurde gereicht, die Zettelchen wurden ausgefüllt und dann ging es zum Bungalow. Ein sehr freundlicher Bediensteter nahm sich viel Zeit um uns alle Annehmlichkeiten des Bungalows zu zeigen und ließ uns dann alleine um erst einmal zu Verschnaufen. Angekommen!
Auf Thulhagiri befinden sich 34 Wasserbungalos und 52 Strandbungalows.
Die einzelnen Inseln kann man nur schwer miteinander vergleichen und entscheiden welche denn nun die beste war. Dies liegt nicht nur daran, dass jeder Mensch etwas anderes erwartet und vielleicht auch mit anderen Dingen vergleicht, sondern vor allem daran, dass jede Insel etwas ganz Einzigartiges ist. So war die Einsamkeit auf Makunudu ein Traum, fehlte mir die Schönheit des Hausriffes wie ich es auf Fihalhohi und Thulhagiri sehen durfte. Das Essen war auf Fihalhohi einfach unschlagbar lecker, wohingegen es auf Makunudu einfach nur schrecklich scharf und auf Thulhagiri extrem einseitig war. Der geräumige Bungalow mit offenem Bad und kleinem Privatstrand übertraf selbstverständlich die der beiden anderen Inseln. Der Delfinausflug auf Fihalhohi war ein einmaliges und unglaubliches Erlebnis wohingegen es auf Thulhagiri ein absoluter Reinfall war.